Spenden von Besuchern des Aplerbecker Orgelherbstes kamen verschiedenen Benefiz-Zwecken zugute - 2020 einem Wasserprojekt in Bondo, Kenia und 2023 der Ukraine-Hilfe.
Das Dorf Mykolajiwka (Миколаївка) liegt in der Region Donetzk und befindet sich zu der Zeit ca. 100 km von der Frontlinie entfernt.
Seit März 2022 hat das Dorf über 15.000 Kriegsflüchtlinge aufgenommen und versorgt.
Heute leben hier noch immer über 1000 Geflüchtete Ukrainer. Die meisten davon wurden von den Einwohnern privat aufgenommen, ca. 100 Menschen sind in einer Notunterkunft (ehemaliges Krankenhaus)
untergebracht. Die Unterkunft ist mittlerweile beheizt, aber für die ca. 25 Kinder fehlt alles, was zu einer Kindheit gehört.
Wir haben uns das Ziel gesetzt, für diese Kinder einen Bereich einzurichten, in dem sie spielen und ab September auch einen Schulunterricht bekommen können. Dafür fehlen uns Möbel,
Sportutensilien, entwicklungsförderndes Spielzeug, Malsachen und 2 Tablets für den späteren im September beginnenden Unterricht.
Wir wären für jede finanzielle Hilfe dankbar, wir würden die Sachen in der Ukraine besorgen und natürlich einen ausführlichen Bericht erstatten! Danke!
Ein Dortmunder Beitrag für die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDG VI)
Ein gemeinsames Projekt von:

Die Region an der kenianischen Küste des Viktoriasees gehört zu den Semi Arid Areas (halbtrockene Gebiete). Dort ist sauberes Trinkwasser Mangelware. Es gibt nur wenige Brunnen und keine
flächendeckende Wasserversorgung.
Frauen und Mädchen verbringen täglich mehrere Stunden damit Wasser zu holen, das meist aus verschmutzten Flüssen und Tümpeln stammt. Dadurch besteht ein hohes Infektionsrisiko und die
Schülerinnen versäumen jeden Tag wertvolle Unterrichtszeit.
Das Projekt "Jeder Tropfen zählt" kommt seit 2008 Menschen in verschiedenen Regionen an der kenianischen Küste des Viktoriasees in der ehemaligen Provinz Nyanza zugute.
Durch das Aufstellen von Regenwassertanks, die das saubere Wasser von den Wellblechdächern auffangen (sog. Rainwater-Harvesting) wird der zugang zu sauberem Wasser sichergestellt. Dadurch wird
die Gesundheitssituation der Bevölkerung entscheidend verbessert.
Damit möglichst viele Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten, werden die Tanks an zentralen Orten des täglichen Lebens aufgestellt. Hierzu zählen in erster Linie Schulen und
Kirchen.
Darüber hinaus berücksichtigt dieses Projekt auch frauenspezifische Belange, sei es durch Verbesserung der Bildungschancen der Mädchen oder die Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung von
Witwen, von denen einige ebenfalls kleinere Tanks erhalten.
Die Projektteilnehmer verpflichten sich vertraglich das Trinkwasser mit der umliegenden Bevölkerung zu teilen.
Bisher (Stand August 2020) konnten aufgestellt werden:
21 Regenwassertanks mit einem Volumen von 24.000 l an Schulgebäuden,
9 Tanks à 24.000 l an Kirchen der Gegend,
15 Tanks à 6.000 l an Häusern von Witwen.
Seither profitieren über 10.000 Menschen von diesem Projekt. Neben dem Engagement aller genannten Projektpartner lebt dieses Projekt maßgeblich von Ihren großzügigen Spenden.
