Kath. Kirche St. Marien Sölde

Übersicht

Foto: Oliver Schaper
Foto: Oliver Schaper

Baujahr: 1989
Standort: Sölder Str. 130
Gemeinde: Kath Kirchengemeinde Sankt EWALDI DORTMUND
Aufstellung: Empore seitlich

Die heutige Kirche wurde 1968 erbaut und ersetzte einen Bau von 1908.
Die Ursprünge der Orgel gehen zurück ins Jahr 1905, als die Firma Furtwängler & Hammer (Hannover) eine Kino-Orgel für den für Ufa-Palast Hamm baute. Diese Orgel stand auf Kegelladen, verfügte über eine pneumatische Traktur und einen Generalschweller, jedoch kein Gebläse.


1934 wurde die Orgel durch die Firma Stockmann (Werl) zur Kirchenorgel umgestaltet und in die Kirche in Sölde versetzt. In die neue Kirche wurde diese Orgel zunächst unverändert übernommen.
1989 baute Stockmann eine neue Orgel mit 19 Registern auf 2 Manualen und Pedal unter Verwendung von Pfeifen des Vorgänger-Instrumentes.

Foto: Oliver Schaper
Foto: Oliver Schaper
Foto: Oliver Schaper
Foto: Oliver Schaper

Heutige Disposition

Hauptwerk (1. Manual, C-g‘‘‘) Schwellwerk (2. Manual, C-g‘‘‘) Pedal (C-f‘)
Prinzipal 8‘ Bordun 8‘ (C-H Holz) Subbass 16‘ (Holz)
Rohrflöte 8‘ Gamba 8‘ Oktavbass 8‘
Oktave 4‘ Blockflöte 4‘ Rohrflöte 8‘
Gemshorn 4‘ Quinte 2 2/3‘ Choralbass 4‘
Waldflöte 2‘ Superoktave 2‘ Fagott 16‘ (Becher Holz)
Mixtur V 1 1/3‘ Terz 1 3/5‘
Kopftrompete 8‘ Zimbel II 2/3‘
Tremulant Tremulant

Schleifladen
Tontraktur mechanisch, Registertraktur elektrisch
Koppeln: II/I, I/P, II/P
Registrierhilfen: 2 freie Kombinationen, eine freie Pedal-Kombination, Tutti, Forte
Besonderheiten: Einige Register aus der Vorgänger-Orgel (1905)

Disposition von 1934

1. Manual (C-g''') 2. Manual (schwellbar, C-g''') Pedal (C-f')
Prinzipal 8‘ Dolce 8‘ Subbass 16‘ (Holz)
Bordun 8‘ Traversflöte 8‘ Prinzipalbass 8‘
Gamba 8‘ Gemshorn 8‘
Oktave 4‘ Flöte 4‘
Cornett III-IV 2 2/3‘
Trompete 8‘

Zeichnung

Zeichnung: Christoph Brückner
Zeichnung: Christoph Brückner

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